Das Große kommt meist in Verpackung des Kleinen ins Haus. Es gibt, will ich sagen, Anlaß und Ursache. Der Anlaß mag läppisch scheinen, wenn die Ursache es nicht ist, ist auch er es nicht. So denn wohl auch in jenem Problem, das mir nicht erst seit heute morgen auf die Nervenbahnen drückt. Ich nenne es einmal das Brötchen-Problem, und es läßt sich in einem Satz zusammenfassen: Es ist nicht mehr möglich, in Berlin ohne erhebliche Mühe genießbare Brötchen zu bekommen.

Wer wissen will, wie ein Problem zu beheben ist, muß wissen wollen, worin seine Ursache liegt. Continue reading »

 

Es gibt genügend Gründe, über Sahra Wagenknecht den Kopf zu schütteln. Darüber z.B., daß diese hochbegabte Denkerin, die dazu geboren war, in der Politischen Ökonomie und in der Philosophie ihre Spuren zu hinterlassen, sich seit nun fast zwei Jahrzehnten in der Tagespolitik abarbeitet und abnutzt, daß sie dort, ohne den geringsten Gewinn für sich oder andere zu erlangen, Stück für Stück an theoretischer Substanz verliert, endlich gar – man kann sich dieses Eindrucks kaum noch erwehren – ihre populistischen Phrasen sogar selbst zu glauben beginnt.

Aber manchmal zuckt er noch, der Leib. So auch hier, wo sie einen präzisen und treffenden Vortrag über die Ursachen der Finanzkrise hält: Continue reading »

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