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	<title>Kommentare zu: Leicht zu verstehen, leicht zu lösen, schwer zu machen</title>
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	<description>Journal für die elegante Welt. Von Felix Bartels</description>
	<lastBuildDate>Sat, 29 Oct 2011 20:13:30 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: FB</title>
		<link>http://www.felix-bartels.de/2009/06/25/leicht-zu-verstehen-leicht-zu-losen-schwer-zu-machen/comment-page-1/#comment-36</link>
		<dc:creator>FB</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 10:16:52 +0000</pubDate>
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		<description>Es gibt viele Bereiche, in denen die Großproduktion eine Verbesserung bedeutet. Aber ich denke, wie ich auch geschrieben habe, daß Großproduktion in manchen Bereichen unvermeidlich dazu führt, daß die Produkte schlechtere Qualität bekommen. Das hängt zum einen damit zusammen, daß die ungeteilte Arbeit im Handwerk ein ganz anderes Verhältnis des Produzenten zum Produkt schafft. Auf den freien Willen der Menschen und ihren Fleiß kann sich nicht verlassen; menschliche Absichten sind so beständig wie das Wetter. Und der beste Weg, einen Produzenten zur Leistung zu bringen, ist seine materielle Interessiertheit. Diese widerspräche keineswegs dem planwirtschaftlichen Zusammenhang. Produzent und Staat gingen dann eine Art Vertragsverhältnis ein; die Tätigkeit des Handwerkers wäre gebunden an bestimmte Vorgaben, innerhalb der er aber seine Freiheiten hätte, und sie wäre gebunden an Qualitätsbeweise, indem etwa die Möglichkeit bestünde, daß die Konsumenten zwischen verschiedenen Anbietern wählen können. Sie wählen dann logischerweise mehrheitlich den mit den besseren Produkten, was den anderen zwingt, seine Arbeit zu intensivieren und zu verbessern.

Zum anderen ist es aber auch ganz einfach ein technisches Problem. Eine Großküche wird nie so gute Gerichte kochen können, wie ein hingebungsvoller Koch der, ausgestattet mit Fähigkeiten, ein Gericht zubereitet. Gleiches gilt für die Brötchen. Die BAKO-Waren wurden in großen Hallen zusammengekleistert. Nicht einmal, wenn alle BAKO-Mitarbeiter mit ganzem Elan dabeigewesen wären und über sehr gute Fähigkeiten verfügt hätten, wäre es möglich gewesen, die Qualität der Erzeugnisse wesentlich zu steigern, weil eine Kalkulation von Zutaten in diesen Ausmaßen im Grunde nicht zu bewältigen ist. Zudem wird der Geschmack vereinheitlicht: BAKO-Waren schmeckten immer gleich, und das wäre nicht einmal dann schön gewesen, wenn sie insgesamt etwas besser geschmeckt hätten. Das nächste Problem war die Distribution: Bis die Brötchen und Brote ausgeliefert waren, waren sie hart und kalt. Man konnte diese Produkte geschmacklich nicht von den abgepackten Backwaren unterscheiden.

Planwirtschaft ist ein gutes Konzept, das die Wirtschaft - vorausgesetzt, es ist eine kompetente und gut orientierte Plankommission am Werk - vor vielen Fallen und Krisenzuständen bewahren kann. Die Planung macht mithin die Produktion menschlicher. Man kann Zustände schaffen, in denen der wirtschaftliche Alltag kein nackter Überlebenskampf mehr ist, in denen Lohnentwicklung nach oben, aber nicht nach unten Unterschiede macht. Die Vorteile bewußt geplanter Abläufe sind zahllos; ich brauche das hier nicht alles aufzuzählen. Und trotzdem kommt es darauf an, Planung nicht als Selbstzweck zu verstehen. Es gibt einen Punkt, an dem die Wirtschaft über Gebühr zentralisiert, vereinheitlicht und verwaltet ist, so daß das Interesse und die Eigenverantwortung der Produzenten absinkt und somit die Qualität der Erzeugnisse und überhaupt die Produktivkraftentwicklung leidet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt viele Bereiche, in denen die Großproduktion eine Verbesserung bedeutet. Aber ich denke, wie ich auch geschrieben habe, daß Großproduktion in manchen Bereichen unvermeidlich dazu führt, daß die Produkte schlechtere Qualität bekommen. Das hängt zum einen damit zusammen, daß die ungeteilte Arbeit im Handwerk ein ganz anderes Verhältnis des Produzenten zum Produkt schafft. Auf den freien Willen der Menschen und ihren Fleiß kann sich nicht verlassen; menschliche Absichten sind so beständig wie das Wetter. Und der beste Weg, einen Produzenten zur Leistung zu bringen, ist seine materielle Interessiertheit. Diese widerspräche keineswegs dem planwirtschaftlichen Zusammenhang. Produzent und Staat gingen dann eine Art Vertragsverhältnis ein; die Tätigkeit des Handwerkers wäre gebunden an bestimmte Vorgaben, innerhalb der er aber seine Freiheiten hätte, und sie wäre gebunden an Qualitätsbeweise, indem etwa die Möglichkeit bestünde, daß die Konsumenten zwischen verschiedenen Anbietern wählen können. Sie wählen dann logischerweise mehrheitlich den mit den besseren Produkten, was den anderen zwingt, seine Arbeit zu intensivieren und zu verbessern.</p>
<p>Zum anderen ist es aber auch ganz einfach ein technisches Problem. Eine Großküche wird nie so gute Gerichte kochen können, wie ein hingebungsvoller Koch der, ausgestattet mit Fähigkeiten, ein Gericht zubereitet. Gleiches gilt für die Brötchen. Die BAKO-Waren wurden in großen Hallen zusammengekleistert. Nicht einmal, wenn alle BAKO-Mitarbeiter mit ganzem Elan dabeigewesen wären und über sehr gute Fähigkeiten verfügt hätten, wäre es möglich gewesen, die Qualität der Erzeugnisse wesentlich zu steigern, weil eine Kalkulation von Zutaten in diesen Ausmaßen im Grunde nicht zu bewältigen ist. Zudem wird der Geschmack vereinheitlicht: BAKO-Waren schmeckten immer gleich, und das wäre nicht einmal dann schön gewesen, wenn sie insgesamt etwas besser geschmeckt hätten. Das nächste Problem war die Distribution: Bis die Brötchen und Brote ausgeliefert waren, waren sie hart und kalt. Man konnte diese Produkte geschmacklich nicht von den abgepackten Backwaren unterscheiden.</p>
<p>Planwirtschaft ist ein gutes Konzept, das die Wirtschaft &#8211; vorausgesetzt, es ist eine kompetente und gut orientierte Plankommission am Werk &#8211; vor vielen Fallen und Krisenzuständen bewahren kann. Die Planung macht mithin die Produktion menschlicher. Man kann Zustände schaffen, in denen der wirtschaftliche Alltag kein nackter Überlebenskampf mehr ist, in denen Lohnentwicklung nach oben, aber nicht nach unten Unterschiede macht. Die Vorteile bewußt geplanter Abläufe sind zahllos; ich brauche das hier nicht alles aufzuzählen. Und trotzdem kommt es darauf an, Planung nicht als Selbstzweck zu verstehen. Es gibt einen Punkt, an dem die Wirtschaft über Gebühr zentralisiert, vereinheitlicht und verwaltet ist, so daß das Interesse und die Eigenverantwortung der Produzenten absinkt und somit die Qualität der Erzeugnisse und überhaupt die Produktivkraftentwicklung leidet.</p>
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	<item>
		<title>Von: d.beihofer</title>
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		<dc:creator>d.beihofer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 14:56:51 +0000</pubDate>
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		<description>Gruß vorweg
Eine sozialistisch planwirtschaftlich geleitete vergesellschaftete Großproduktion schafft auch Schmackhaftes 	Knuspriges, deß bin ich ziemlich überzeugt. 
Bereits die kapitalistischen 	Leiter von Betrieben nutzen Verbesserungsvorschläge von Leuten mit Kenntnissen- wobei der Großteil verschlossen bleibt, da Abfall und Dreck das Brot verbilligt, damit heben Sie das schändliche  Dauern und Sich- Behauptenwollen (in der Vernichtung des Konkurrenten) des Kapitalverhältnisses  richtig und gut hervor  und das Dulden dieser Schmach durch wartend Klagende – 

„Motzen  erwünscht“ (übers verdorbne Linsengericht) ist , erinner ich mich, eine Haltung bei der Organisierung von Fasnachtsfeiern durch Sprecher bei der BUWE und  um von Notwendigkeiten und Bedürfnissen der Schaffer abzulenken, z.B. Tetanusspritzen (alle 5 Jahre nötig) für Bodenmeliorierer.
Dauernd wird handwerkelnder Denk- und Arbeitsstil gefördert.
„Haja ich müßt dann ja jeden Tag eine Tetanusspritze holen“, und der Kollege wird  verzärtelt geheißen. 
Wohlgemerkt ich urteile über das Legen von gekonntem Handwerk und kunstvollem Können als ein Destruktives, aber dem Vorspiegeln des goldenen Bodens bereits Eigentümliches .</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gruß vorweg<br />
Eine sozialistisch planwirtschaftlich geleitete vergesellschaftete Großproduktion schafft auch Schmackhaftes 	Knuspriges, deß bin ich ziemlich überzeugt.<br />
Bereits die kapitalistischen 	Leiter von Betrieben nutzen Verbesserungsvorschläge von Leuten mit Kenntnissen- wobei der Großteil verschlossen bleibt, da Abfall und Dreck das Brot verbilligt, damit heben Sie das schändliche  Dauern und Sich- Behauptenwollen (in der Vernichtung des Konkurrenten) des Kapitalverhältnisses  richtig und gut hervor  und das Dulden dieser Schmach durch wartend Klagende – </p>
<p>„Motzen  erwünscht“ (übers verdorbne Linsengericht) ist , erinner ich mich, eine Haltung bei der Organisierung von Fasnachtsfeiern durch Sprecher bei der BUWE und  um von Notwendigkeiten und Bedürfnissen der Schaffer abzulenken, z.B. Tetanusspritzen (alle 5 Jahre nötig) für Bodenmeliorierer.<br />
Dauernd wird handwerkelnder Denk- und Arbeitsstil gefördert.<br />
„Haja ich müßt dann ja jeden Tag eine Tetanusspritze holen“, und der Kollege wird  verzärtelt geheißen.<br />
Wohlgemerkt ich urteile über das Legen von gekonntem Handwerk und kunstvollem Können als ein Destruktives, aber dem Vorspiegeln des goldenen Bodens bereits Eigentümliches .</p>
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