James Nostradamus

Wer wissen will, was gute Kinderbücher sind, lese die von James Krüss. Beim Wiederlesen des famosen Timm Thaler bin ich auf eine Stelle gestoßen, die ich sicher beim ersten Mal Lesens (als ich noch keine zehn Jahre alt war) nicht in dem Maße verstanden haben kann wie heute. Das Setting ist schnell erzählt. Timm sitzt als reichster Mensch der Welt in einem Schloß von Mesopotamien und nimmt dort an einer Besprechung der großen Weltfirma teil, in die er sich als Erbe hineingewettet hat. Die Anwesenden Hauptaktionäre kommen auf die Lage der Scherenschleifer in Afghanistan zu sprechen. Die Scherenschleifer arbeiten für einen Warlord namens Ramadulla und dieser wieder arbeitet für den Konzern, der jetzt Timm gehört. Viel Geld bleibt da für die Scherenschleifer natürlich nicht übrig. Timm gefällt das nicht. Einer namens Selek Bei, ein Teufelsanbeter und die gute Seele unter den Hauptaktionären, fällt Timms Unmut bei. Darauf entgegnet Baron Lefuet, Timms großer Gegenspieler: (weiterlesen…)