<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: 80 Jahre Tübke, angemessen begangen</title>
	<atom:link href="http://www.felix-bartels.de/2009/07/30/werner-tuebke-80/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.felix-bartels.de/2009/07/30/werner-tuebke-80/</link>
	<description>Journal für die elegante Welt. Von Felix Bartels</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Sep 2010 07:12:14 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
	<item>
		<title>Von: FB</title>
		<link>http://www.felix-bartels.de/2009/07/30/werner-tuebke-80/comment-page-1/#comment-444</link>
		<dc:creator>FB</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 07:57:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.felix-bartels.de/?p=447#comment-444</guid>
		<description>Lieber Ralf,

schon korrigiert.

Vielen Dank für das wunderbare Sonett. Ich war (und bin es zum Teil noch) aus technischen Gründen nur sehr unregelmäßig online. Allerdings habe ich vor allem gescheut, Dein Sonett hier zu veröffentlichen, weil die Veröffentlichung ja dann doch Sache des Urhebers ist. Die Entscheidung hast Du mir nun abgenommen, worüber ich sehr froh bin.

Ich freue mich, so oder so, auf deinen nächsten Band. Wenn die guten Lyriker austerben, müssen die verbliebenen guten eben drei- und vierfach herstellen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Ralf,</p>
<p>schon korrigiert.</p>
<p>Vielen Dank für das wunderbare Sonett. Ich war (und bin es zum Teil noch) aus technischen Gründen nur sehr unregelmäßig online. Allerdings habe ich vor allem gescheut, Dein Sonett hier zu veröffentlichen, weil die Veröffentlichung ja dann doch Sache des Urhebers ist. Die Entscheidung hast Du mir nun abgenommen, worüber ich sehr froh bin.</p>
<p>Ich freue mich, so oder so, auf deinen nächsten Band. Wenn die guten Lyriker austerben, müssen die verbliebenen guten eben drei- und vierfach herstellen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf Meyer</title>
		<link>http://www.felix-bartels.de/2009/07/30/werner-tuebke-80/comment-page-1/#comment-435</link>
		<dc:creator>Ralf Meyer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 09:55:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.felix-bartels.de/?p=447#comment-435</guid>
		<description>..schade nur, daß ich nicht mit dem Computer umgehen kann: das Sonett hat bei mir drei Quartette und einen Zweizeiler als Schluß.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>..schade nur, daß ich nicht mit dem Computer umgehen kann: das Sonett hat bei mir drei Quartette und einen Zweizeiler als Schluß.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf Meyer</title>
		<link>http://www.felix-bartels.de/2009/07/30/werner-tuebke-80/comment-page-1/#comment-434</link>
		<dc:creator>Ralf Meyer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 09:50:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.felix-bartels.de/?p=447#comment-434</guid>
		<description>Lieber Felix,

angeregt durch Deinen neuerlichen Kommentar habe ich einige unserer Erkenntnisse zusammengefaßt und um ein Sonett erweitert:

&lt;blockquote&gt;IN TÜBKES BILDERSCHAU

Der junge Künstler gibt sich als der Herr der Welt,                      
Hunde umspielen seine ausgedachten Schritte,
Du spürst den Schweiß im Fell. Ein Luftzug hält,
Das Meer ist auf dem Bild,  e r  in der Mitte.                

Dann wird er schwierig, und er lernt das Leben
Wie etwas Fremdes, weil er fast verbrennt.
Er hat der Welt die Landschaft beigegeben, 
Als er die Kunst so wie das Leben kennt.

Und als er alt wird, ist er längst verschwiegen.                        
Die Menschheit nun in einem Mensch zu retten,
Vermag er Höchstes: Einen Lichtstrahl biegen,
Mit leichter Hand die Hoffnung betten,

Gewänder über Knochen, Leid als Bürde.
Er malte sie, wie er die Freude malen würde.&lt;/blockquote&gt;

(Leipzig, 10. September 2009)


Die besten Grüße an Dich!
Ralf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Felix,</p>
<p>angeregt durch Deinen neuerlichen Kommentar habe ich einige unserer Erkenntnisse zusammengefaßt und um ein Sonett erweitert:</p>
<blockquote><p>IN TÜBKES BILDERSCHAU</p>
<p>Der junge Künstler gibt sich als der Herr der Welt,<br />
Hunde umspielen seine ausgedachten Schritte,<br />
Du spürst den Schweiß im Fell. Ein Luftzug hält,<br />
Das Meer ist auf dem Bild,  e r  in der Mitte.                </p>
<p>Dann wird er schwierig, und er lernt das Leben<br />
Wie etwas Fremdes, weil er fast verbrennt.<br />
Er hat der Welt die Landschaft beigegeben,<br />
Als er die Kunst so wie das Leben kennt.</p>
<p>Und als er alt wird, ist er längst verschwiegen.<br />
Die Menschheit nun in einem Mensch zu retten,<br />
Vermag er Höchstes: Einen Lichtstrahl biegen,<br />
Mit leichter Hand die Hoffnung betten,</p>
<p>Gewänder über Knochen, Leid als Bürde.<br />
Er malte sie, wie er die Freude malen würde.</p></blockquote>
<p>(Leipzig, 10. September 2009)</p>
<p>Die besten Grüße an Dich!<br />
Ralf</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: FB</title>
		<link>http://www.felix-bartels.de/2009/07/30/werner-tuebke-80/comment-page-1/#comment-291</link>
		<dc:creator>FB</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 07:57:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.felix-bartels.de/?p=447#comment-291</guid>
		<description>Ein Kunstwerk, das nicht beeindrucken soll - auf so einen Gedanken zu kommen ist gar nicht so leicht.

Ich würde deine Abscheu sogar weiter führen und sagen, daß der Gedanke, Tübkes Kunstkonzept sei naiv, selbst naiv ist. Es gibt Menschen, die halten alles für naiv, was Sinn ergibt und/oder seit ein paar Jahrtausenden in Gebrauch ist. Sie wollen neu sein, aber vergessen, daß Kunst zuallererst gut sein muß und erst dann, wenn sie gut ist, gern auch neu sein darf. Und man muß schon von einer anderen Welt sein, um das nicht zu begreifen.

Übrigens stehn wir damit auch wieder ganz in der klassischen Tradition. Bei den Griechen (zuerst bei Homer) findet sich das Fachwort für das Geschäft des Sängers: &lt;i&gt;terpein&lt;/i&gt;, das Erfreuen, womit nicht nur im engeren Sinne das Erzeugen von Freude gemeint ist, sondern eine Lösung, ein Leichtmachen, eine Erheiterung des Gemüts, was auch durch tragische Gegenstände erzeugt werden kann. Vergnügen eben. Und das war von jeher die eigentliche Funktion der Kunstwerke. Nur seit etwa 100 Jahren tun sich Leute hervor, die meinen, man müsse Kunst machen, die nicht unterhält.

Sollen sie. Soll jeder machen, was er will. Aber bemerkenswert ist doch, daß sie eben nicht auftreten als Vertreter einer Richtung, die neben anderen auch gehen soll, sondern sie verlangen, daß alle ihren Weg einschlagen. Das hat Tübke eben zu spüren bekommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Kunstwerk, das nicht beeindrucken soll &#8211; auf so einen Gedanken zu kommen ist gar nicht so leicht.</p>
<p>Ich würde deine Abscheu sogar weiter führen und sagen, daß der Gedanke, Tübkes Kunstkonzept sei naiv, selbst naiv ist. Es gibt Menschen, die halten alles für naiv, was Sinn ergibt und/oder seit ein paar Jahrtausenden in Gebrauch ist. Sie wollen neu sein, aber vergessen, daß Kunst zuallererst gut sein muß und erst dann, wenn sie gut ist, gern auch neu sein darf. Und man muß schon von einer anderen Welt sein, um das nicht zu begreifen.</p>
<p>Übrigens stehn wir damit auch wieder ganz in der klassischen Tradition. Bei den Griechen (zuerst bei Homer) findet sich das Fachwort für das Geschäft des Sängers: <i>terpein</i>, das Erfreuen, womit nicht nur im engeren Sinne das Erzeugen von Freude gemeint ist, sondern eine Lösung, ein Leichtmachen, eine Erheiterung des Gemüts, was auch durch tragische Gegenstände erzeugt werden kann. Vergnügen eben. Und das war von jeher die eigentliche Funktion der Kunstwerke. Nur seit etwa 100 Jahren tun sich Leute hervor, die meinen, man müsse Kunst machen, die nicht unterhält.</p>
<p>Sollen sie. Soll jeder machen, was er will. Aber bemerkenswert ist doch, daß sie eben nicht auftreten als Vertreter einer Richtung, die neben anderen auch gehen soll, sondern sie verlangen, daß alle ihren Weg einschlagen. Das hat Tübke eben zu spüren bekommen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: RM</title>
		<link>http://www.felix-bartels.de/2009/07/30/werner-tuebke-80/comment-page-1/#comment-290</link>
		<dc:creator>RM</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 19:34:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.felix-bartels.de/?p=447#comment-290</guid>
		<description>An Tübkes 80. Geburtstag war ich in der Leipziger Schau, die bei jedem Besuch ungeahnte Facetten seines Werks eröffnet. Und dann fand ich prompt Deinen Artikel, er ist der einzige angemessene. Ich habe mich in den letzten Wochen darüber geärgert, was über Tübke geschrieben wurde, oder war fasziniert vom Zeitgeist, der noch aus einem Genie einen Zwergen verfertigen möchte. Mancher wollte Tübke nun als subversiven Staatsfeind verkleiden, um ihn für Deutschland zu retten, dabei kann man sich von seinen Studenten erzählen lassen, wie er ihnen mit seiner Gesinnung auf die Nerven ging. Die Krönung: Vor zwei Tagen stand irgendwo, Tübke hätte eben nur den Fehler gehabt, daß er die Leute beeindrucken wollte, das sei eben ein &quot;durchschaubares, naives Kunst-Konzept&quot;. Was sollte ein Künstler, noch dazu ein Maler wünschen, als die Zuschauer Staunen zu machen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>An Tübkes 80. Geburtstag war ich in der Leipziger Schau, die bei jedem Besuch ungeahnte Facetten seines Werks eröffnet. Und dann fand ich prompt Deinen Artikel, er ist der einzige angemessene. Ich habe mich in den letzten Wochen darüber geärgert, was über Tübke geschrieben wurde, oder war fasziniert vom Zeitgeist, der noch aus einem Genie einen Zwergen verfertigen möchte. Mancher wollte Tübke nun als subversiven Staatsfeind verkleiden, um ihn für Deutschland zu retten, dabei kann man sich von seinen Studenten erzählen lassen, wie er ihnen mit seiner Gesinnung auf die Nerven ging. Die Krönung: Vor zwei Tagen stand irgendwo, Tübke hätte eben nur den Fehler gehabt, daß er die Leute beeindrucken wollte, das sei eben ein &#8220;durchschaubares, naives Kunst-Konzept&#8221;. Was sollte ein Künstler, noch dazu ein Maler wünschen, als die Zuschauer Staunen zu machen!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: FB</title>
		<link>http://www.felix-bartels.de/2009/07/30/werner-tuebke-80/comment-page-1/#comment-161</link>
		<dc:creator>FB</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 09:56:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.felix-bartels.de/?p=447#comment-161</guid>
		<description>Wenn Sie sagen, daß es nicht nur &quot;die eine, absolute Kunstform&quot; gibt, stimme ich Ihnen umgehend zu. Die einfachste Regel der Ästhetik lautet: Was geht, das geht. Ich halte nichts davon, ästhetische Gesetze zu formulieren, die unanbhängig von den ästhetischen Erscheinungen wirksam sei sollten. Was in der Ästhetik gültig ist, muß nach meinem Dafürhalten immer an den ästhetischen Erzeugnissen abgelesen werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Sie sagen, daß es nicht nur &#8220;die eine, absolute Kunstform&#8221; gibt, stimme ich Ihnen umgehend zu. Die einfachste Regel der Ästhetik lautet: Was geht, das geht. Ich halte nichts davon, ästhetische Gesetze zu formulieren, die unanbhängig von den ästhetischen Erscheinungen wirksam sei sollten. Was in der Ästhetik gültig ist, muß nach meinem Dafürhalten immer an den ästhetischen Erzeugnissen abgelesen werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Berthold Stephan MAICHEL</title>
		<link>http://www.felix-bartels.de/2009/07/30/werner-tuebke-80/comment-page-1/#comment-141</link>
		<dc:creator>Berthold Stephan MAICHEL</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 22:33:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.felix-bartels.de/?p=447#comment-141</guid>
		<description>HAPPY, HAPPY BIRTHDAY TO WERNER!
Herzlichen Glückwunsch, zu dieser, überzeugenden, Würdigung eines künstlerisch, schaffenden Zeitgenossen, des 20. Jahrhunderts, der ich mich, hier, anschließen darf. Wenn auch mein, persönlicher Kunstbegriff ein ganz anderer ist. Gut gemeint ist nicht gleich gut gedacht und gemacht, Kopf, Herz und Hand sollten, besonders in der Kunst, eine Einheit bilden. In beiden Welten, der abstrakten wie der gegenständlichen, gibt es, leider, gut und schlecht Gedacht, Gefühlt wie Gemachtes und das zuhauf, wobei ich diese pauschalen Vorurteile, der abstrakten Richtung gegenüber, als, völlig, unangebracht und nur der Legitimierung und Verteidigung der eigenen, gegenständlichen Welt dienen soll. Es gibt noch etwas über all diesen Dingen, wie die Stimmigkeit des Ganzen, das entscheidet über Kunst, oder nicht Kunst, welches ja, hier, zur Diskussion steht. Kunst ist Summe, Konzentrat und Ausdruck, menschlicher Erfahrung, Erkenntnis, Wissens und Glaubens. Es gibt nicht nur die eine, absolute Kunstform, alles ist möglich, wenn es denn, diesen Kriterien, so, standhalten kann. Darüber lässt sich, nun, sehr lange und auch, sehr trefflich Streiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>HAPPY, HAPPY BIRTHDAY TO WERNER!<br />
Herzlichen Glückwunsch, zu dieser, überzeugenden, Würdigung eines künstlerisch, schaffenden Zeitgenossen, des 20. Jahrhunderts, der ich mich, hier, anschließen darf. Wenn auch mein, persönlicher Kunstbegriff ein ganz anderer ist. Gut gemeint ist nicht gleich gut gedacht und gemacht, Kopf, Herz und Hand sollten, besonders in der Kunst, eine Einheit bilden. In beiden Welten, der abstrakten wie der gegenständlichen, gibt es, leider, gut und schlecht Gedacht, Gefühlt wie Gemachtes und das zuhauf, wobei ich diese pauschalen Vorurteile, der abstrakten Richtung gegenüber, als, völlig, unangebracht und nur der Legitimierung und Verteidigung der eigenen, gegenständlichen Welt dienen soll. Es gibt noch etwas über all diesen Dingen, wie die Stimmigkeit des Ganzen, das entscheidet über Kunst, oder nicht Kunst, welches ja, hier, zur Diskussion steht. Kunst ist Summe, Konzentrat und Ausdruck, menschlicher Erfahrung, Erkenntnis, Wissens und Glaubens. Es gibt nicht nur die eine, absolute Kunstform, alles ist möglich, wenn es denn, diesen Kriterien, so, standhalten kann. Darüber lässt sich, nun, sehr lange und auch, sehr trefflich Streiten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
