Okt 022009
 

Was ist für Sie das grösste Unglück: Daß mein Tag nicht 48 Stunden hat.

Wo möchten Sie leben: „möchten“ ist gut

Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück: Zu tun, was man kann, und zu können, was man tut.

Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten: Was für eine Frage! die entschuldbaren natürlich.

Ihre liebsten Romanhelden: Eugene de Rastignac, Dubslav von Stechlin, Hercule Poirot, Quasi Riek

Ihre Lieblingsgestalt in der Geschichte: Perikles, Alexander der Große, Augustus, Richelieu, Bismarck, Lenin und Walter Ulbricht.

Ihre Lieblingsheldinnen in der Wirklichkeit: Na, die eejene Gattin natürlich.

Ihre Lieblingsheldinnen in der Dichtung: Beatrice (Much Ado About Nothing), Alkmene (Hacks)

Ihre Lieblingsmaler: Raffael, Hackert, Tübke

Ihr Lieblingskomponist: Mozart, Bach, Mark Knopfler

Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einem Mann am meisten: Schönheit, Geist, Charakter

Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einer Frau am meisten: Schönheit, Geist, Charakter

Ihre Lieblingstugend: Gerechtigkeit

Ihre Lieblingsbeschäftigung: Arbeiten

Wer oder was hätten Sie sein mögen: Das, was ich hier und heute bin.

Ihr Hauptcharakterzug: Schwer zu sagen. Vielleicht mein Uwille, Dinge mit einem einzigen Wort zu charakterisieren.

Was schätzen Sie bei ihren Freunden am meisten: Daß sie auf meiner Seite sind.

Ihr größter Fehler: Bescheidenheit. Nachsicht gegenüber meinen Feinden.

Ihr Traum vom Glück: Ich träume selten vom Glück.

Was wäre für Sie das größte Unglück: der Verlust der Sehkraft.

Was möchten Sie sein: Fragen Sie lieber, was ich bin.

Ihre Lieblingsfarbe: blau

Ihre Lieblingsblume: Orchideen

Ihr Lieblingsvogel: Jetzt reicht’s aber, oder?

Ihr Lieblingsschriftsteller: Keine Überraschungen. Homer, Sophokles, Aristophanes, Shakespeare, Molière, Goethe, Schiller, Balzac, Tolstoi, Th. Mann, Brecht, Hacks.

Ihr Lieblingslyriker: Heinrich Heine, Robert Neumann, Robert Gernhardt (zuzüglich der Lyriker unter den zuvor Genannten)

Ihre Helden in der Wirklichkeit: der coole Dietmar Dath, der ehrwürdige Arsène Wenger und der brillante Christopher Nolan

Ihre Heldinnen in der Geschichte: Elisabeth I.

Ihre Lieblingsnamen: natürlich die beklopptesten: Horst Hrubesch, Bastian Schweinsteiger, Rabindranath Tagore, Kingsley Shacklebolt

Was verabscheuen Sie am meisten: Liberalismus, Gleichmacherei, öffentliche Verkehrsmittel.

Welche geschichtliche Gestalten verachten Sie am meisten: Harmodios und Aristogeiton.

Welche militärischen Leistungen bewundern Sie am meisten: Alexanders Schlacht bei Gaugamela, die Ermattungsstrategie des Fabius Maximus, die Kriegsführung von Ulysses S. Grant

Welche Reform bewundern Sie am meisten: Das Neue Ökonomische System der DDR (1963-1970), weil es der einzige zugleich erfolgreiche Versuch war, zwischen Plan- und Marktwirtschaft zu vermitteln.

Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen: Malen

Wie möchten Sie sterben: Wie? Sie meinen sicher: Wann? – Wenn ich alles erledigt habe.

Ihre gegenwärtige Geistesverfassung: klar.

Ihr Motto: Einer weint. Einer lacht. Ich bin der andere.

  4 Responses to “Wenn nichtmal Proust sich zu fein war …”

  1. zu mehrerem
    angst ist kein niederer instinkt, sondern etwas anderes, zum beispiel die, nicht fertig zu wetden und unzumutbares verstaerkt zu haben.

    als 13jaehriger war mir kokoschkas zeichnung „moerder, hoffnung der frauen“ ein zu belaechelndes raetsel
    in zumutbaren spielen muessen fuer unsere seite -nicht die der tauben kallypsos- neue frgraaade gebaut werden.
    das ist schoene

  2. Gute Selbsteinschätzung. ;)

    „Vielleicht mein Uwille, Dinge mit einem einzigen Wort zu charakterisieren.“

  3. Bei Kokoschka fällt mir immer mein Unterricht in Bildender Kunst ein. Da sollte ich das Gemälde „Sturmflut in Hamburg“ interpretieren und eröffnete meinen Vortrag mit den Worten: Herrschaften, wir sehen auf diesem Bild viel Sturmflut und wenig Hamburg.

  4. Gute Selbsteinschätzung.

    Die Frage, die ich mir selbst seit Jahren stelle, ist, ob ich kurz nicht kann oder nicht können will.

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