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	<title>Kommentare zu: Der neue Diercke</title>
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	<description>Journal für die elegante Welt. Von Felix Bartels</description>
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		<title>Von: Leistung und Demokratie &#187; Neuestes vom Parnassos</title>
		<link>http://www.felix-bartels.de/2009/12/05/der-neue-diercke/comment-page-1/#comment-5105</link>
		<dc:creator>Leistung und Demokratie &#187; Neuestes vom Parnassos</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 09:04:09 +0000</pubDate>
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		<description>[...] ist entstanden im Winter 2008/09, und ich habe sie lange zuerückgehalten, weil sie als Teil eines größeren Projektes geplant war, dessen Realisierung sich nunmehr zerschlagen hat. Damals konnte ich noch nicht ahnen, [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] ist entstanden im Winter 2008/09, und ich habe sie lange zuerückgehalten, weil sie als Teil eines größeren Projektes geplant war, dessen Realisierung sich nunmehr zerschlagen hat. Damals konnte ich noch nicht ahnen, [...]</p>
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		<title>Von: FB</title>
		<link>http://www.felix-bartels.de/2009/12/05/der-neue-diercke/comment-page-1/#comment-767</link>
		<dc:creator>FB</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 14:12:21 +0000</pubDate>
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		<description>Merkwürdig, bei mir ist es umgekehrt. Mein Nachmittagskaffee weckt den Dogmatiker in mir. Ich habe jetzt aus der &quot;gewissen Einheit&quot; eine &quot;Einheit&quot; gemacht, weil die Vorsicht, die ich zum Ausdruck bringen wollte, durch den Einschub &quot;bei aller Verschiedenenheit des theoretischen und dichterischen Herangehens an die Welt&quot; bereits hinreichend ausgedrückt ist.

Das GPS wird vermutlich eine schöne Sache, auch wenn die Kundschaft üblicherweise in zwei Teile zerfällt: den, der deutlich öfter &quot;Nach der nächsten Ausfahrt links abbiegen&quot; hören will, und den, der deutlich öfter &quot;Nach der nächsten Ausfahrt rechts abbiegen&quot; hören will. Man weiß mit Sicherheit, daß man alles richtig gemacht hat, wenn alle unzufrieden sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Merkwürdig, bei mir ist es umgekehrt. Mein Nachmittagskaffee weckt den Dogmatiker in mir. Ich habe jetzt aus der &#8220;gewissen Einheit&#8221; eine &#8220;Einheit&#8221; gemacht, weil die Vorsicht, die ich zum Ausdruck bringen wollte, durch den Einschub &#8220;bei aller Verschiedenenheit des theoretischen und dichterischen Herangehens an die Welt&#8221; bereits hinreichend ausgedrückt ist.</p>
<p>Das GPS wird vermutlich eine schöne Sache, auch wenn die Kundschaft üblicherweise in zwei Teile zerfällt: den, der deutlich öfter &#8220;Nach der nächsten Ausfahrt links abbiegen&#8221; hören will, und den, der deutlich öfter &#8220;Nach der nächsten Ausfahrt rechts abbiegen&#8221; hören will. Man weiß mit Sicherheit, daß man alles richtig gemacht hat, wenn alle unzufrieden sind.</p>
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		<title>Von: weltgeist</title>
		<link>http://www.felix-bartels.de/2009/12/05/der-neue-diercke/comment-page-1/#comment-765</link>
		<dc:creator>weltgeist</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 12:11:15 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist sicherlich richtig - beim ersten Lesen des Verlagstextes klang das in meinen Ohren lediglich so, als habe ein Verlagstextverfasser (und nicht der Autor) sich nicht getraut, der These des Autoren zu trauen und eine &quot;gewisse Einheit&quot; dann auch noch vorsichtshalber &quot;zwischen&quot; Werk und Theorie bestehen lassen, statt die letzteren die vorige bilden zu lassen. Beim Mittagskaffee bin ich immer etwas dogmatisch - aber nun, da der Nachmittag, der es zu werden im Begriffe ist, von leichtem Regen eingehüllt wird, kann ich es ja sagen: Ich bin auf jeden Fall schon neugierig auf das GPS der sozialistischen Klassik.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist sicherlich richtig &#8211; beim ersten Lesen des Verlagstextes klang das in meinen Ohren lediglich so, als habe ein Verlagstextverfasser (und nicht der Autor) sich nicht getraut, der These des Autoren zu trauen und eine &#8220;gewisse Einheit&#8221; dann auch noch vorsichtshalber &#8220;zwischen&#8221; Werk und Theorie bestehen lassen, statt die letzteren die vorige bilden zu lassen. Beim Mittagskaffee bin ich immer etwas dogmatisch &#8211; aber nun, da der Nachmittag, der es zu werden im Begriffe ist, von leichtem Regen eingehüllt wird, kann ich es ja sagen: Ich bin auf jeden Fall schon neugierig auf das GPS der sozialistischen Klassik.</p>
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		<title>Von: FB</title>
		<link>http://www.felix-bartels.de/2009/12/05/der-neue-diercke/comment-page-1/#comment-764</link>
		<dc:creator>FB</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 11:44:22 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe das so zurückhaltend formuliert, weil der Ansatz sonst zu dogmatisch wäre. Natürlich will ich u.a. auch die Einheit von Werk und Denken bei Hacks zeigen, aber ich bin nicht naiv genug, davon auszugehen, daß das Werk einfach nur die Fleischwerdung der Theorie ist. Kunst machen und über Kunst reden sind zwei verschiedene Dinge. Deswegen wird es da immer auch Brüche geben, Unterschiede, schon weil die Art des Zugriffs (des theoretischen und des künstlerisch-praktischen) unterschiedlich ist. Man muß diesem Unterschied Rechnung tragen.

Hacks selbst hat das übrigens auch gewußt:

&lt;blockquote&gt;Ein theoretisierender Schriftsteller theoretisiert normalerweise nicht zu seiner Kunst, sondern gegen seine Kunst; sonst könnte er das auch lassen. Seine Theorie und seine Praxis liegen im Streit, in einem Streit, der ihn fördert. Nie werden seine Thesen voll auf sein, gleichzeitiges, poetisches Werk zutreffen. Der Autor weiß immer mehr, als er kann, und er kann immer mehr, als er weiß&lt;/blockquote&gt;

aus: Die Ästhetik Brecht (1961)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe das so zurückhaltend formuliert, weil der Ansatz sonst zu dogmatisch wäre. Natürlich will ich u.a. auch die Einheit von Werk und Denken bei Hacks zeigen, aber ich bin nicht naiv genug, davon auszugehen, daß das Werk einfach nur die Fleischwerdung der Theorie ist. Kunst machen und über Kunst reden sind zwei verschiedene Dinge. Deswegen wird es da immer auch Brüche geben, Unterschiede, schon weil die Art des Zugriffs (des theoretischen und des künstlerisch-praktischen) unterschiedlich ist. Man muß diesem Unterschied Rechnung tragen.</p>
<p>Hacks selbst hat das übrigens auch gewußt:</p>
<blockquote><p>Ein theoretisierender Schriftsteller theoretisiert normalerweise nicht zu seiner Kunst, sondern gegen seine Kunst; sonst könnte er das auch lassen. Seine Theorie und seine Praxis liegen im Streit, in einem Streit, der ihn fördert. Nie werden seine Thesen voll auf sein, gleichzeitiges, poetisches Werk zutreffen. Der Autor weiß immer mehr, als er kann, und er kann immer mehr, als er weiß</p></blockquote>
<p>aus: Die Ästhetik Brecht (1961)</p>
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		<title>Von: weltgeist</title>
		<link>http://www.felix-bartels.de/2009/12/05/der-neue-diercke/comment-page-1/#comment-763</link>
		<dc:creator>weltgeist</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 11:22:46 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Ein wichtiger Teil seiner Methode ist der Ansatz, daß zwischen Theorie und Werk von Hacks eine gewisse Einheit besteht...&quot; das ist aber auch ein wenig bitter. &quot;Eine gewisse Einheit&quot;? Mich dünkt, da hatte der Herr Hacks sich etwas mehr vorgenommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ein wichtiger Teil seiner Methode ist der Ansatz, daß zwischen Theorie und Werk von Hacks eine gewisse Einheit besteht&#8230;&#8221; das ist aber auch ein wenig bitter. &#8220;Eine gewisse Einheit&#8221;? Mich dünkt, da hatte der Herr Hacks sich etwas mehr vorgenommen.</p>
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