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	<title>Kommentare zu: Weltgeist sieht Leipsch: Die Sogenannte</title>
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	<description>Journal für die elegante Welt. Von Felix Bartels</description>
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		<title>Von: Marbi</title>
		<link>http://www.felix-bartels.de/2010/04/30/weltgeist-sieht-leipsch-ii/comment-page-1/#comment-4129</link>
		<dc:creator>Marbi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 17:45:12 +0000</pubDate>
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		<description>Bitte, bitte nicht L E I P S C H (so reden die, die kein Sächsisch können) --&gt; sondern Leipzsch!!!

Martin

aus Leipzsch</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bitte, bitte nicht L E I P S C H (so reden die, die kein Sächsisch können) &#8211;&gt; sondern Leipzsch!!!</p>
<p>Martin</p>
<p>aus Leipzsch</p>
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		<title>Von: FB</title>
		<link>http://www.felix-bartels.de/2010/04/30/weltgeist-sieht-leipsch-ii/comment-page-1/#comment-3870</link>
		<dc:creator>FB</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 06:17:14 +0000</pubDate>
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		<description>Aber das, Sie geben es ja zu, gilt nur immer für die Masse, die Mitläufer. Fast jede Schule hat Koryphäen, und von denen gilt, daß sie auch ohne den Schulbetrieb funktioniert hätten. Hegel, Marx, Brecht haben Schulen gebildet, und hätten dessen nicht bedurft. Selbst die romantische Schule, die in der Tat zum Großteil (Novalis, Schlegel usf.) aus austauschbaren, lediglich die Mode mitvollziehenden Mitläufern besteht, hatte einige Dichter, die auch ohne diese Mode hätten reüssieren können: Tieck, Hoffmann, Kleist z.B. Oder nehmen Sie die geistige Elite des 20. Jahrhunderts, die Sie erwähnen: Wittgenstein, Russell, Hilbert, Einstein - das sind große, singuläre Erscheinungen, Felsmassive, die ganz für sich stehen. Wittgensteins Einzelgängerei ist fast schon sprichwörtlich, und nicht soziologisch, auch traditonell: Der einzige Denker, den er ausgiebig rezipiert ist, war Frege, Wittgensteins Werk ist tatsächlich eine Art Urzelle, ohne Eltern und ohne Fenster. Einsteins Ruhm gründet sich auf seine Berner Zeit, in der er nicht den geringsten Anschluß an den akademischen Betrieb hatte, und der selbst der zweifellos geselligere Russell steht doch turmhoch über langweiligen Mitläufern wie Karl Popper und seinen Wiener Spinnern, von denen ich Ihnen gern zugebe, daß da nichts als Mode dahintersteckt.

Die Hacks-Schule entstand posthum, und obgleich ich nicht weiß, wer dazu zählen soll und wer nicht, muß man ja auch sagen, daß sie ziemlich zerspalten ist, sie zerfällt in eine linke Abweichung, eine rechte Abweichung und in Felix Bartels.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber das, Sie geben es ja zu, gilt nur immer für die Masse, die Mitläufer. Fast jede Schule hat Koryphäen, und von denen gilt, daß sie auch ohne den Schulbetrieb funktioniert hätten. Hegel, Marx, Brecht haben Schulen gebildet, und hätten dessen nicht bedurft. Selbst die romantische Schule, die in der Tat zum Großteil (Novalis, Schlegel usf.) aus austauschbaren, lediglich die Mode mitvollziehenden Mitläufern besteht, hatte einige Dichter, die auch ohne diese Mode hätten reüssieren können: Tieck, Hoffmann, Kleist z.B. Oder nehmen Sie die geistige Elite des 20. Jahrhunderts, die Sie erwähnen: Wittgenstein, Russell, Hilbert, Einstein &#8211; das sind große, singuläre Erscheinungen, Felsmassive, die ganz für sich stehen. Wittgensteins Einzelgängerei ist fast schon sprichwörtlich, und nicht soziologisch, auch traditonell: Der einzige Denker, den er ausgiebig rezipiert ist, war Frege, Wittgensteins Werk ist tatsächlich eine Art Urzelle, ohne Eltern und ohne Fenster. Einsteins Ruhm gründet sich auf seine Berner Zeit, in der er nicht den geringsten Anschluß an den akademischen Betrieb hatte, und der selbst der zweifellos geselligere Russell steht doch turmhoch über langweiligen Mitläufern wie Karl Popper und seinen Wiener Spinnern, von denen ich Ihnen gern zugebe, daß da nichts als Mode dahintersteckt.</p>
<p>Die Hacks-Schule entstand posthum, und obgleich ich nicht weiß, wer dazu zählen soll und wer nicht, muß man ja auch sagen, daß sie ziemlich zerspalten ist, sie zerfällt in eine linke Abweichung, eine rechte Abweichung und in Felix Bartels.</p>
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		<title>Von: Neffe von Ulla</title>
		<link>http://www.felix-bartels.de/2010/04/30/weltgeist-sieht-leipsch-ii/comment-page-1/#comment-3867</link>
		<dc:creator>Neffe von Ulla</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 20:24:55 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;&quot;Kurzum: Der Milieubegriff als Erklärung für Kunstvorgänge ist von einiger geistiger Verwahrlosung.&quot;&lt;/i&gt;

Er ist aber - der Herrschaft dieser geistigen Verwahrlosung Rechnung tragend - durchaus stichhaltig:

Die gemeinsame Klammer aller sogenannten Schulen ist die der Kumpanei, der ökonomischen und sozialen Gegenseitigkeit eines künstlervolksgemeinschaftlichen Mafia-Beziehungsgeflechts; ein in Künstler- oder Szene-Kneipen unter den jeweils Dümmsten ihrer Generation ausgehandelter Pakt, der es einigen wenigen Künstlern erlaubt, die gesamte Stadt zu repräsentieren und alle anderen dabei außen vor zu lassen. Das dieser Cliquenhaftigkeit zugrunde liegende Prinzip war schon immer der gute alte PLURALISMUS (man muss ja schließlich als Gruppe jede Marktnische abdecken, damit sich dieser kein anderer bemächtigt - und meist gelingt dies auch). Bei der philosophischen &quot;Wiener Schule&quot; bzw. dem &quot;Wiener Kreis&quot; (Neopositivistische Logik; hierzu werden so komplett unterschiedliche Philosophen wie Wittgenseiten, Carnap, Popper, Neurath, erweitert sogar noch Hilbert, Einstein, Moore, Russell gezählt) war das übrigens nicht anders als bei der &quot;Frankfurter Schule&quot; (Soziologie; unter deren &quot;kritischer Theorie&quot; waren alle damals maßgeblichen Deppen, die sich auch untereinander spinnefeind waren, subsumiert: Marcuse (notorischer Teenager und CIA-Agent), Adorno (gescheiterter Musiker und idealistischer Möchtergern-Dichter), Horkheimer (CDU-Politiker und Universitäts-Rektor), Erich Fromm (Psychotherapeut), Habermas (liberaler Demokrat und engagierter Antikommunist) - eigentlich hätte man Heidegger auch noch mit aufnehmen können, aber der hatte sich ja leider durch Faschismus disqualifiziert) oder - im Bereich neuerer deutscher Popmusik - der &quot;Hamburger Schule&quot; (so unterschiedliche Bands wie Superpunk (Dosenbier-Punkrock), Blumfeld (Protest-Schlager), Tocotronic (Teenie-Noise) und Tomte (kompletter Studentendreck). 

Gemeinsam war den Mitglieder all dieser Schulen jeweils - neben den Bars, in denen man verkehrte - lediglich die Szene-Hegemonie und selbsternannte Sprachrohr-Funktion für die noch Blöderen (&quot;Anhänger&quot;). Das wars auch schon. Ihre angebliche Gleichartigkeit, die der Begriff der &quot;Schule&quot; nahelegt, konnten sie nur durch Ungeist und Ignoranz ihrer Zeitgenossen erhalten, inhaltlich gab es da keinen Zusammenhang; es ging immer nur um das ökonomische Interesse von in die Kunstszene (ab)gerutschten Konformisten und Geschäftsmännern.

Wo Herr Thiele oben schon präsent ist, fällt mir ein, dass er genau wissen müsste, wovon ich rede - ist er doch Gründer, Verwalter und Hegemon der Hacks-Schule.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>&#8220;Kurzum: Der Milieubegriff als Erklärung für Kunstvorgänge ist von einiger geistiger Verwahrlosung.&#8221;</i></p>
<p>Er ist aber &#8211; der Herrschaft dieser geistigen Verwahrlosung Rechnung tragend &#8211; durchaus stichhaltig:</p>
<p>Die gemeinsame Klammer aller sogenannten Schulen ist die der Kumpanei, der ökonomischen und sozialen Gegenseitigkeit eines künstlervolksgemeinschaftlichen Mafia-Beziehungsgeflechts; ein in Künstler- oder Szene-Kneipen unter den jeweils Dümmsten ihrer Generation ausgehandelter Pakt, der es einigen wenigen Künstlern erlaubt, die gesamte Stadt zu repräsentieren und alle anderen dabei außen vor zu lassen. Das dieser Cliquenhaftigkeit zugrunde liegende Prinzip war schon immer der gute alte PLURALISMUS (man muss ja schließlich als Gruppe jede Marktnische abdecken, damit sich dieser kein anderer bemächtigt &#8211; und meist gelingt dies auch). Bei der philosophischen &#8220;Wiener Schule&#8221; bzw. dem &#8220;Wiener Kreis&#8221; (Neopositivistische Logik; hierzu werden so komplett unterschiedliche Philosophen wie Wittgenseiten, Carnap, Popper, Neurath, erweitert sogar noch Hilbert, Einstein, Moore, Russell gezählt) war das übrigens nicht anders als bei der &#8220;Frankfurter Schule&#8221; (Soziologie; unter deren &#8220;kritischer Theorie&#8221; waren alle damals maßgeblichen Deppen, die sich auch untereinander spinnefeind waren, subsumiert: Marcuse (notorischer Teenager und CIA-Agent), Adorno (gescheiterter Musiker und idealistischer Möchtergern-Dichter), Horkheimer (CDU-Politiker und Universitäts-Rektor), Erich Fromm (Psychotherapeut), Habermas (liberaler Demokrat und engagierter Antikommunist) &#8211; eigentlich hätte man Heidegger auch noch mit aufnehmen können, aber der hatte sich ja leider durch Faschismus disqualifiziert) oder &#8211; im Bereich neuerer deutscher Popmusik &#8211; der &#8220;Hamburger Schule&#8221; (so unterschiedliche Bands wie Superpunk (Dosenbier-Punkrock), Blumfeld (Protest-Schlager), Tocotronic (Teenie-Noise) und Tomte (kompletter Studentendreck). </p>
<p>Gemeinsam war den Mitglieder all dieser Schulen jeweils &#8211; neben den Bars, in denen man verkehrte &#8211; lediglich die Szene-Hegemonie und selbsternannte Sprachrohr-Funktion für die noch Blöderen (&#8220;Anhänger&#8221;). Das wars auch schon. Ihre angebliche Gleichartigkeit, die der Begriff der &#8220;Schule&#8221; nahelegt, konnten sie nur durch Ungeist und Ignoranz ihrer Zeitgenossen erhalten, inhaltlich gab es da keinen Zusammenhang; es ging immer nur um das ökonomische Interesse von in die Kunstszene (ab)gerutschten Konformisten und Geschäftsmännern.</p>
<p>Wo Herr Thiele oben schon präsent ist, fällt mir ein, dass er genau wissen müsste, wovon ich rede &#8211; ist er doch Gründer, Verwalter und Hegemon der Hacks-Schule.</p>
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		<title>Von: FB</title>
		<link>http://www.felix-bartels.de/2010/04/30/weltgeist-sieht-leipsch-ii/comment-page-1/#comment-3860</link>
		<dc:creator>FB</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 21:56:16 +0000</pubDate>
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		<description>Und mich wieder amüsieren einige Kommentare in diesem Journal.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und mich wieder amüsieren einige Kommentare in diesem Journal.</p>
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	<item>
		<title>Von: Klaus</title>
		<link>http://www.felix-bartels.de/2010/04/30/weltgeist-sieht-leipsch-ii/comment-page-1/#comment-3859</link>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 21:05:20 +0000</pubDate>
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		<description>In der heutigen Zeit sind Informationen wichtiger als lange Texte mit wenig Inhalt. Schön wer Spaß beim schreiben und beim lesen hat, aber die meisten langweilt so ein Text. Es bleibt der Eindruck, dass der Verfasser einem vermitteln möchte wie elitär er doch ist. Kurz und knapp wollen die meisten. Die Redundanz kann natürlich abgrenzen da die Masse so etwas ungern ließt. Ich muss gestehen, dass einige dieser alten deutschen Wörter doch mal zur Abwechslung ganz amüsant sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In der heutigen Zeit sind Informationen wichtiger als lange Texte mit wenig Inhalt. Schön wer Spaß beim schreiben und beim lesen hat, aber die meisten langweilt so ein Text. Es bleibt der Eindruck, dass der Verfasser einem vermitteln möchte wie elitär er doch ist. Kurz und knapp wollen die meisten. Die Redundanz kann natürlich abgrenzen da die Masse so etwas ungern ließt. Ich muss gestehen, dass einige dieser alten deutschen Wörter doch mal zur Abwechslung ganz amüsant sind.</p>
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		<title>Von: Andre Thiele</title>
		<link>http://www.felix-bartels.de/2010/04/30/weltgeist-sieht-leipsch-ii/comment-page-1/#comment-3415</link>
		<dc:creator>Andre Thiele</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 May 2010 05:58:10 +0000</pubDate>
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		<description>Interessant ist die Verbindung von Eduard Engel, Ludwig Reiners und Wolf Schneider.

Das &quot;Fasse dich kurz&quot; bei Schneider hat zwei Gründe, beide sind lustig: Er hat für Journalisten geschrieben, und zwar von Arbeitgeberseite her, d.h. er wollte möglichst wenig Zeilengeld zahlen. Er hat sein Handwerk als fest angestellter Übersetzer für das US-Militär gelernt, d.h. er hatte keine Lust, irrsinnig lange Texte zu übersetzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant ist die Verbindung von Eduard Engel, Ludwig Reiners und Wolf Schneider.</p>
<p>Das &#8220;Fasse dich kurz&#8221; bei Schneider hat zwei Gründe, beide sind lustig: Er hat für Journalisten geschrieben, und zwar von Arbeitgeberseite her, d.h. er wollte möglichst wenig Zeilengeld zahlen. Er hat sein Handwerk als fest angestellter Übersetzer für das US-Militär gelernt, d.h. er hatte keine Lust, irrsinnig lange Texte zu übersetzen.</p>
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