<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Die Entdeckung des Menschlichen II</title>
	<atom:link href="http://www.felix-bartels.de/2010/06/01/die-entdeckung-des-menschlichen-ii/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.felix-bartels.de/2010/06/01/die-entdeckung-des-menschlichen-ii/</link>
	<description>Journal für die elegante Welt. Von Felix Bartels</description>
	<lastBuildDate>Sat, 29 Oct 2011 20:13:30 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
	<item>
		<title>Von: FB</title>
		<link>http://www.felix-bartels.de/2010/06/01/die-entdeckung-des-menschlichen-ii/comment-page-1/#comment-3873</link>
		<dc:creator>FB</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 14:11:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.felix-bartels.de/?p=1241#comment-3873</guid>
		<description>Über Ihre Etymologie breite ich jetzt mal den Schleier altgriechischer Nächstenliebe. Aber die Lesart des Gegenstands als Resistance hat was für sich; zumal ja in der Tat Gegenstand und Inhalt zweierlei ist; der Inhalt nämlich ist schon ein einverleibter, angeeigneter Gegenstand, während der Gegenstand als solcher das noch Unberührte, das Ding von der anderen Seite ist.

Ihr Dudelbuch ist merkwürdig stumm, fast totenstill. Wie eine Vuvuzela ohne Afrikaner. Aber ich weiß: Im Gegensatz zu mir haben Sie ja einen richtigen Job ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Über Ihre Etymologie breite ich jetzt mal den Schleier altgriechischer Nächstenliebe. Aber die Lesart des Gegenstands als Resistance hat was für sich; zumal ja in der Tat Gegenstand und Inhalt zweierlei ist; der Inhalt nämlich ist schon ein einverleibter, angeeigneter Gegenstand, während der Gegenstand als solcher das noch Unberührte, das Ding von der anderen Seite ist.</p>
<p>Ihr Dudelbuch ist merkwürdig stumm, fast totenstill. Wie eine Vuvuzela ohne Afrikaner. Aber ich weiß: Im Gegensatz zu mir haben Sie ja einen richtigen Job &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Calendula</title>
		<link>http://www.felix-bartels.de/2010/06/01/die-entdeckung-des-menschlichen-ii/comment-page-1/#comment-3872</link>
		<dc:creator>Calendula</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 10:06:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.felix-bartels.de/?p=1241#comment-3872</guid>
		<description>Och Sie, Bartels, wenn Ihr Jammern aussieht wie ein Lob, denn jammernse man weiter! Ich finds schön, dass Sie meinen Satz belobigen. Allerdings, ich hätte noch schöner gefunden, sie hätten meinen wirklichen Meistersatz bejammert, d.i. gewürdigt. Der lautete natürlich: 

&lt;blockquote&gt;Verbote sind im Sittlichen, was im Materiellen der Gegenstand ist.&lt;/blockquote&gt;

Jammere ich mal selbst darüber: Was nämlich einen Gegenstand ist, das ist merkwürdig unbekannt. Dabei verrät er es uns selbst. Blöd, niemand hört zu, niemand hat Zeit. &quot;Gegenstand&quot;, das ist selbstredend, was uns &quot;entgegen steht&quot;. Das wir durch den Widerstand bemerken, den es uns entgegen setzt. Ich wünschte, meine Wortschöpfungskraft reichte hin, dass ich selbst derart tiefe Begriffe schaffen könnte, wie &quot;Gegenstand&quot;.

Das wirklich interessante, und gerade für Sie, höchstmögender Bartels, kommt aber noch. Es ist die etymologische Verwandschaft zu dem Begriff &quot;Existenz&quot;. Denn dies kömmt, Sie wissen es natürlich, aus dem griechischen &quot;ek-histemi&quot;, d.i. herausstehen. Das, woran man sich stösst. Gegenstand, das Anstössige. Klarer kann uns die Verwandtschaft zum Verbot fast gar nicht, nunja, entgegen treten.

Es ist ein wirklich klarer und gut fassbarer Kreis einander bedingender Begriffe. Existenz, Gegenstand, Verbot: Normative Kraft des Faktischen, Existierenden etc. Ich werde jetzt - in diesem Kommentar - gewiss nicht ausführlich zu diesen Dingen werden. Aber es dürfte deutlich sein, dass sie ein unmittelbar einsichtiges, d.i. axiomatisches Gerüst für einen grossen Teil der Ethik hergeben. Davon vielleicht einmal in meinem Dudelbuch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Och Sie, Bartels, wenn Ihr Jammern aussieht wie ein Lob, denn jammernse man weiter! Ich finds schön, dass Sie meinen Satz belobigen. Allerdings, ich hätte noch schöner gefunden, sie hätten meinen wirklichen Meistersatz bejammert, d.i. gewürdigt. Der lautete natürlich: </p>
<blockquote><p>Verbote sind im Sittlichen, was im Materiellen der Gegenstand ist.</p></blockquote>
<p>Jammere ich mal selbst darüber: Was nämlich einen Gegenstand ist, das ist merkwürdig unbekannt. Dabei verrät er es uns selbst. Blöd, niemand hört zu, niemand hat Zeit. &#8220;Gegenstand&#8221;, das ist selbstredend, was uns &#8220;entgegen steht&#8221;. Das wir durch den Widerstand bemerken, den es uns entgegen setzt. Ich wünschte, meine Wortschöpfungskraft reichte hin, dass ich selbst derart tiefe Begriffe schaffen könnte, wie &#8220;Gegenstand&#8221;.</p>
<p>Das wirklich interessante, und gerade für Sie, höchstmögender Bartels, kommt aber noch. Es ist die etymologische Verwandschaft zu dem Begriff &#8220;Existenz&#8221;. Denn dies kömmt, Sie wissen es natürlich, aus dem griechischen &#8220;ek-histemi&#8221;, d.i. herausstehen. Das, woran man sich stösst. Gegenstand, das Anstössige. Klarer kann uns die Verwandtschaft zum Verbot fast gar nicht, nunja, entgegen treten.</p>
<p>Es ist ein wirklich klarer und gut fassbarer Kreis einander bedingender Begriffe. Existenz, Gegenstand, Verbot: Normative Kraft des Faktischen, Existierenden etc. Ich werde jetzt &#8211; in diesem Kommentar &#8211; gewiss nicht ausführlich zu diesen Dingen werden. Aber es dürfte deutlich sein, dass sie ein unmittelbar einsichtiges, d.i. axiomatisches Gerüst für einen grossen Teil der Ethik hergeben. Davon vielleicht einmal in meinem Dudelbuch.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: FB</title>
		<link>http://www.felix-bartels.de/2010/06/01/die-entdeckung-des-menschlichen-ii/comment-page-1/#comment-3839</link>
		<dc:creator>FB</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 08:26:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.felix-bartels.de/?p=1241#comment-3839</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Verbote sind die Art und Weise des Sittlichen, sich überhaupt bemerkbar zu machen.&lt;/blockquote&gt;

Ich hätte natürlich anstelle meiner zwei umwegigen Abhandlungen diesen einen Satz schreiben können. Er ist Fleisch von ihrem Fleisch und drückt demjenigen, der verstanden hat, sogleich den ganzen Inhalt meiner Darlegungen mit aus. Aber ich bezweifle, daß man mich, hätte ich allein diesen Satz geschrieben, verstanden hätte. Es war mir einfach ein Bedürfnis, an diesem einen Thema einmal das Problem der Gesittung und der Weise, wie sie sich durchsetzt, durchzuspielen. Es gibt so vieles, das man beginnt, anders zu beurteilen, wenn man mit dem Verstand an die Sache geht. Glücklicherweise ist es mir gegeben, 99 von 100 Themen der Tagespolitik mit Schweigen quittieren zu können. Obwohl ich meine, daß in nächster Zeit eine kleine Abhandlung über die Nahost-Frage in diesem Journal nötig wäre. Auch das scheint ja ein Thema zu sein, an dem praktisch alle Kommentatoren (von Politikern ganz schweigen) den Verstand verloren haben. Die Mitte - aber das wissen Sie ja - ist ein einsamer Ort. Und da ich gerade beim Jammern bin: Ich höre in letzter Zeit wenig von Ihnen, und von Konrad Astfalck gar nichts. Sollten Sie irgendwann mal in der Stadt sein ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Verbote sind die Art und Weise des Sittlichen, sich überhaupt bemerkbar zu machen.</p></blockquote>
<p>Ich hätte natürlich anstelle meiner zwei umwegigen Abhandlungen diesen einen Satz schreiben können. Er ist Fleisch von ihrem Fleisch und drückt demjenigen, der verstanden hat, sogleich den ganzen Inhalt meiner Darlegungen mit aus. Aber ich bezweifle, daß man mich, hätte ich allein diesen Satz geschrieben, verstanden hätte. Es war mir einfach ein Bedürfnis, an diesem einen Thema einmal das Problem der Gesittung und der Weise, wie sie sich durchsetzt, durchzuspielen. Es gibt so vieles, das man beginnt, anders zu beurteilen, wenn man mit dem Verstand an die Sache geht. Glücklicherweise ist es mir gegeben, 99 von 100 Themen der Tagespolitik mit Schweigen quittieren zu können. Obwohl ich meine, daß in nächster Zeit eine kleine Abhandlung über die Nahost-Frage in diesem Journal nötig wäre. Auch das scheint ja ein Thema zu sein, an dem praktisch alle Kommentatoren (von Politikern ganz schweigen) den Verstand verloren haben. Die Mitte &#8211; aber das wissen Sie ja &#8211; ist ein einsamer Ort. Und da ich gerade beim Jammern bin: Ich höre in letzter Zeit wenig von Ihnen, und von Konrad Astfalck gar nichts. Sollten Sie irgendwann mal in der Stadt sein &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Calendula</title>
		<link>http://www.felix-bartels.de/2010/06/01/die-entdeckung-des-menschlichen-ii/comment-page-1/#comment-3821</link>
		<dc:creator>Calendula</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 08:33:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.felix-bartels.de/?p=1241#comment-3821</guid>
		<description>D&#039;accord. Und ich ergänze eine wichtige Sache. Ich bin eine ungestüme Freundin von Verboten. Verbote sollen ja nicht allein ihren Inhalt durchsetzen. Verbote sind eine stete Aufforderung über sie selbst nachzudenken. Wie Sie, lieber Bartels, es eben in ihrem Aufsatz tun. Verbote sind im Sittlichen, was im Materiellen der Gegenstand ist: Das Widerständige, das uns, durch die Arbeit, die wir an ihm verrichten, voran bringt. Verbote sind die Art und Weise des Sittlichen, sich überhaupt bemerkbar zu machen. Der Widerstand, den sie unserem Handeln entgegensetzen, ist die Kraft, an dem sich das Sittliche erst aufrichten kann. O ich liebe Verbote! Zweierlei allerdings muss gegeben sein: Erstens, es muss immer hinreichende Handhabe geben, ein Verbot überhaupt durchzusetzen. Man kann und soll also den Menschen zum Beispiel ihre schlechte Sprache nicht verbieten. Zweitens, wie gesagt, muss es möglich sein, das Verbot in Frage zu stellen. Es muss sich in ständigen Diskussionen bewähren. Ein Verbot, für welches dieser Punkt nicht gilt, ist ein Tabu. Im doppelten Sinne des Satzes.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>D&#8217;accord. Und ich ergänze eine wichtige Sache. Ich bin eine ungestüme Freundin von Verboten. Verbote sollen ja nicht allein ihren Inhalt durchsetzen. Verbote sind eine stete Aufforderung über sie selbst nachzudenken. Wie Sie, lieber Bartels, es eben in ihrem Aufsatz tun. Verbote sind im Sittlichen, was im Materiellen der Gegenstand ist: Das Widerständige, das uns, durch die Arbeit, die wir an ihm verrichten, voran bringt. Verbote sind die Art und Weise des Sittlichen, sich überhaupt bemerkbar zu machen. Der Widerstand, den sie unserem Handeln entgegensetzen, ist die Kraft, an dem sich das Sittliche erst aufrichten kann. O ich liebe Verbote! Zweierlei allerdings muss gegeben sein: Erstens, es muss immer hinreichende Handhabe geben, ein Verbot überhaupt durchzusetzen. Man kann und soll also den Menschen zum Beispiel ihre schlechte Sprache nicht verbieten. Zweitens, wie gesagt, muss es möglich sein, das Verbot in Frage zu stellen. Es muss sich in ständigen Diskussionen bewähren. Ein Verbot, für welches dieser Punkt nicht gilt, ist ein Tabu. Im doppelten Sinne des Satzes.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Pingback: Neuestes vom Parnassos</title>
		<link>http://www.felix-bartels.de/2010/06/01/die-entdeckung-des-menschlichen-ii/comment-page-1/#comment-3803</link>
		<dc:creator>Pingback: Neuestes vom Parnassos</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 14:40:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.felix-bartels.de/?p=1241#comment-3803</guid>
		<description>[...] Teil I [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Teil I [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

